
Max-Planck-Gesellschaft
Viele Menschen glauben, es gäbe nur ein Max-Planck-Institut, tatsächlich gibt es jedoch 84. Sie sind über ganz Deutschland verteilt, einige sogar in anderen Ländern. Sie alle gehören zur Max-Planck-Gesellschaft, betreiben jedoch unabhängige Forschung.
Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften ist eine unabhängige, gemeinnützige, nichtstaatliche Organisation. Sie wurde am 26. Februar 1948, in Nachfolge der seit 1911 bestehenden Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, gegründet.
Die derzeit 84 Max-Planck-Institute betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit. Max-Planck-Institute engagieren sich in Forschungsgebieten, die besonders innovativ sind, einen speziellen finanziellen oder zeitlichen Aufwand erfordern. Ihr Forschungsspektrum entwickelt sich dabei ständig weiter: Neue Institute werden gegründet, um Antworten auf zukunftsträchtige wissenschaftliche Fragen zu finden; im Gegenzug werden andere Einrichtungen geschlossen, wenn ihr Forschungsfeld beispielsweise breiten Eingang in die Hochschulen gefunden hat. Diese ständige Erneuerung erhält der Max-Planck-Gesellschaft den Spielraum, auf neuartige wissenschaftliche Entwicklungen rasch reagieren zu können.
Mit 84 Instituten und 31 Nobelpreisträgern zählt die Max-Planck-Gesellschaft zu den weltweit führenden wissenschaftlichen Einrichtungen.
Ihr Erfolg basiert auf dem Harnack-Prinzip: Max-Planck-Institute sind um herausragende Forscher herum organisiert, die ihren wissenschaftlichen Schwerpunkt frei definieren und ihre Teams selbst zusammenstellen. Dieser personenbezogene Ansatz fördert bahnbrechende Entdeckungen in den Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften.
Die Max-Planck-Gesellschaft entwickelt sich ständig weiter. Mit über 15.000 Veröffentlichungen pro Jahr, von denen viele häufig zitiert werden, liefert die Max-Planck-Gesellschaft Erkenntnisse, die langfristigen Fortschritt vorantreiben.