Pflanzliche Reproduktionsbiologie und Epigenetik

Pflanzliche Reproduktionsbiologie und Epigenetik

Die Abteilung von Prof. Dr. Claudia Köhler untersucht genetische und epigenetische Prozesse, die die Samenbildung in Blütenpflanzen regulieren. Samen sind eine der wichtigsten Energiequellen für die menschliche Ernährung; ein Verständnis der molekularen Prozesse, die die Samenbildung und Samenentwicklung steuern, ist daher von fundamentalem Interesse.

Schwerpunkte der Forschung liegen insbesondere auf den Prozessen, die die Samenbildung initiieren, den Signalen, die zwischen dem Embryo und dem Nährgewebe (Endosperm) ausgetauscht werden und den genetischen Grundlagen von Hybridisierungsbarrieren, die im Endosperm etabliert werden.

Weitere Forschungsthemen in der Abteilung sind die Regulation des Langstreckentransportes von Signalmolekülen (AG Kragler) in Pflanzen und der Einfluss des Stoffwechsels auf die Regulation des Blühzeitpunktes (AG Wahl).

Direktorin der Abteilung 2: Pflanzliche Reproduktionsbiologie und Epigenetik [mehr]
Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Claudia Köhler erforscht die molekularen Mechanismen, die der Samenbildung zugrunde liegen, mit einem speziellen Fokus auf epigenetischen Mechanismen. Epigenetische Mechanismen können die Aktivität von Genen verändern, ohne dabei die DNA Sequenz zu verändern. [mehr]
Der Fokus der Forschungsgruppe um Dr. Friedrich Kragler liegt auf der Charakterisierung der Transportmechanismen und Funktionen von Proteinen und RNA-Molekülen, die über die Leitungsbahnen (Vaskulatur, Phloem) zwischen Geweben ausgetauscht werden. [mehr]
Die Arbeitsgruppe von Dr. Vanessa Wahl befasst sich mit der Frage, wie Nährstoffe die Entwicklung von Pflanzen beeinflussen. Dabei geht es hauptsächlich um Prozesse, die sich im apikalen Sprossmeristem abspielen, wie z.B. die der Regulierung der Meristemgröße und des Blühzeitpunkts. [mehr]
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