Forschungsumfeld
Einrichtung und Anlagen
Das Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie verfügt über eine hervorragende Forschungsinfrastruktur mit einer Fläche von fast 6000 m², darunter über 2000 m² für die Laborarbeit. Das Institut verfügt über eine breite Palette modernster Geräte für Molekularbiologie, Biochemie, Zellbiologie und Systembiologie:
- Modernste Mikroskopietechnik, darunter mehrere konfokale Laserscanning-Mikroskope und ein Elektronenmikroskop.
- Gewäuser und Klimakammern zur Pflanzenzucht.
- Automatisierte Phänotypisierung von Großversuchen im saisonalen Gewächshaus
- Automatisierte Hochgeschwindigkeits-Kryomahlroboter für die effiziente Probenvorbereitung von Pflanzenmaterial
- Umfangreiche Metabolomik-Einrichtungen mit GC- und HPLC-MS/MS-Analytik.
- Modernste Molekularlabore mit Zugang zu Sequenzierung, Ultrazentrifugation, q-RT-PCR und verschiedenen Pipettierplattformen.
Engagierte Servicegruppen unterstützen alle Forschungsaktivitäten durch fachkundige Vorbereitung der Medien, IT-Infrastruktur und technische Expertise und sorgen so für eine optimale Arbeitsumgebung.
Unser Team von Gärtner*innen züchtet Pflanzen auf einer Fläche von 1000 m² in einem vollständig klimatisierten Gewächshaus, in einer 540 m² großen Phytotron-Fläche, sowie einem 2000 m² großen saisonalen Gewächshaus und einem 5 ha großen Versuchsfeld. Es sorgt für die ganzjährige Kultivierung zahlreicher Modell- und Nutzpflanzenarten, entwickelt maßgeschneiderte Wachstums- und Transformationsprotokolle für unsere Versuchspflanzen und betreibt ein robustes biologisches Schädlingsbekämpfungssystem. Sie betreiben die Einrichtungen für Pflanzentransformation und genetisches Screening, die uns erlauben genetisch vielfältige Pflanzenlinien in großem Maßstab zu erzeugen– eine unverzichtbare Basis für die Erforschung der Genfunktion und der physiologischen Prozesse in Pflanzen.
Dynamische Gemeinschaft
Am MPI-MP glauben wir, dass Zusammenarbeit neue Entdeckungen vorantreibt. Wir fördern aktiv den Austausch zwischen Abteilungen und Forschungsgruppen durch wöchentliche Seminare, gemeinsame Treffen und eine offene, kollegiale Atmosphäre. Unser Institut unterstützt nicht nur wissenschaftliche Exzellenz, sondern fördert auch eine lebendige Gemeinschaft, in der Nachwuchswissenschaftler*innen dazu ermutigt werden, sich weiterzuentwickeln, Ideen zu hinterfragen und zur Gestaltung der Zukunft der Pflanzenwissenschaften beizutragen.

