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Forschung

Max-Planck-Forschungsgruppen

Die Max-Planck-Gesellschaft ermöglicht ständig bis zu drei Max-Planck-Forschungsgruppen, für fünf bis sieben Jahre die Ressourcen des Instituts zu nutzen. Sie sind organisatorisch unabhängig von den drei Abteilungen in unserem Institut und werden von hervorragenden Nachwuchswissenschaftlern geleitet.

<p>Die Gruppe von <strong>Dr. Roosa Laitinen</strong> untersucht verschiedene natürlich vorkommende Arten von <i>Arabidopsis thaliana</i> um die genetischen und molekularen Hintergründe adaptiver Mechanismen in Pflanzen zu verstehen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf Hybriden, die bei einer Kreuzung von unterschiedlichen Elternlinien entstehen.</p>

Molekulare Anpassungs­mechanismen in Pflanzen

Die Gruppe von Dr. Roosa Laitinen untersucht verschiedene natürlich vorkommende Arten von Arabidopsis thaliana um die genetischen und molekularen Hintergründe adaptiver Mechanismen in Pflanzen zu verstehen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf Hybriden, die bei einer Kreuzung von unterschiedlichen Elternlinien entstehen.

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<p>Die Arbeitsgruppe um <strong>Prof. Dr. Franziska Krajinski</strong> beschäftigt sich mit der Symbiose zwischen arbuskulären Mykorrhizapilzen und Pflanzen. Diese AM-Symbiose wird von den meisten Pflanzen ausgebildet und führt zu einer deutlich besseren Versorgung mit Nährstoffen wie Phosphaten oder Stickstoffverbindungen. Die beteiligten Pilze ordnet man den Arbuskulären Mykorrhizapilzen der Abteilung (Phylum) Glomeromycota zu. Als Modellpflanze für die Untersuchung der molekularen Grundlagen dieser Symbiose wird in unserer Arbeitsgruppe die Leguminose <i>Medicago truncatula</i> verwendet.</p>

Pflanzen-Mikroben-Interaktion

Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Franziska Krajinski beschäftigt sich mit der Symbiose zwischen arbuskulären Mykorrhizapilzen und Pflanzen. Diese AM-Symbiose wird von den meisten Pflanzen ausgebildet und führt zu einer deutlich besseren Versorgung mit Nährstoffen wie Phosphaten oder Stickstoffverbindungen. Die beteiligten Pilze ordnet man den Arbuskulären Mykorrhizapilzen der Abteilung (Phylum) Glomeromycota zu. Als Modellpflanze für die Untersuchung der molekularen Grundlagen dieser Symbiose wird in unserer Arbeitsgruppe die Leguminose Medicago truncatula verwendet.

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<p>Pflanzenzellen sind von Zellwänden umgeben, die hauptsächlich aus Zellulose, Hemizellulose und Pektin bestehen. Diese drei Polymere sind wiederum aus einzelnen Zuckermolekülen aufgebaut. Zellulose wird durch den Proteinkomplex "Zellulosesynthase" gebildet, der sich in kreisförmigen Bahnen um die Zelle herum bewegt und dabei Glukosemoleküle zu Zellulosefasern verknüpft. <strong>Dr. Staffan Persson</strong> und seine Arbeitsgruppe wollen herausfinden, welche Proteine außerdem an der Zellulosesynthese beteiligt sind und wie diese reguliert wird.</p>

Pflanzliche Zellwände

Pflanzenzellen sind von Zellwänden umgeben, die hauptsächlich aus Zellulose, Hemizellulose und Pektin bestehen. Diese drei Polymere sind wiederum aus einzelnen Zuckermolekülen aufgebaut. Zellulose wird durch den Proteinkomplex "Zellulosesynthase" gebildet, der sich in kreisförmigen Bahnen um die Zelle herum bewegt und dabei Glukosemoleküle zu Zellulosefasern verknüpft. Dr. Staffan Persson und seine Arbeitsgruppe wollen herausfinden, welche Proteine außerdem an der Zellulosesynthese beteiligt sind und wie diese reguliert wird.

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<p>Ab 2015 wird sich unter der Leitung von <strong>Dr. Arren Bar-Even</strong> eine neu eingerichtete Max-Planck-Forschungsgruppe mit der Biochemie und den Gestaltungsprinzipien von Stoffwechselwegen beschäftigen. Ihr Ziel wird es sein, durch Veränderungen und Optimierungen des Primärstoffwechsels und der Nutzung des „metabolic engineering“ bei Mikroorganismen neue Wege für die Versorgung des Menschen mit Energie und anderen wichtigen Stoffen zu finden. </p>

Systemischer und Synthetischer Stoffwechsel

Ab 2015 wird sich unter der Leitung von Dr. Arren Bar-Even eine neu eingerichtete Max-Planck-Forschungsgruppe mit der Biochemie und den Gestaltungsprinzipien von Stoffwechselwegen beschäftigen. Ihr Ziel wird es sein, durch Veränderungen und Optimierungen des Primärstoffwechsels und der Nutzung des „metabolic engineering“ bei Mikroorganismen neue Wege für die Versorgung des Menschen mit Energie und anderen wichtigen Stoffen zu finden.

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