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Das Max-Planck-Institut ist Teil des Wissenschaftsparks Potsdam- Golm. Bild vergrößern

Informationen für Gäste

Auf dem Max-Planck-Campus gibt es ein komfortables Gästehaus, in dem Gastwissenschaftler übernachten oder bis zu drei Monate wohnen können.

Über uns

Portrait

Das Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie (MPI-MP) wurde am 1. Januar 1994 unter Gründungsdirektor Prof. Dr. Lothar Willmitzer ins Leben gerufen und nahm mit 16 Mitarbeitern seine Arbeit auf. Inzwischen arbeiten etwa 360 Angestellte aus allen Teilen der Welt daran, die Geheimnisse der Pflanzen zu erforschen.

In den ersten Jahren arbeiteten die Wissenschaftler in einem Gebäude auf dem Gelände der benachbarten Universität Potsdam. Im Jahre 1999 wurde der Max-Planck-Campus fertiggestellt und das MPI-MP zog gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung und dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in die neuen Gebäude ein. Die drei Institute teilen sich ein Zentralgebäude mit einem Hörsaal, Seminarräumen, Verwaltungsbüros und der Cafeteria, sind ansonsten aber vollkommen unabhängig voneinander.

Wissenschaft und Forschung

Am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie wird Grundlagenforschung betrieben, wie an allen 80 Instituten der Max-Planck-Gesellschaft.

Der Schwerpunkt der Arbeiten des Instituts liegt auf der Erforschung von Prozessen, die das pflanzliche Wachstum und die Biomasseproduktion bestimmen oder beeinflussen. In diesem Zusammenhang werden die Stoffaufnahme über die Wurzel, der Auf- und Abbau von Inhaltsstoffen, deren Transport, Speicherung und Mobilisierung sowie die Frage nach der Regulation dieser Vorgänge analysiert. Zum Einsatz kommen Verfahren, die es ermöglichen eine große Anzahl von Proben auf ihre Inhaltsstoffzusammensetzung und Genaktivitäten hin zu untersuchen. Mit Hilfe der Bioinformatik können aus der Vielzahl der erhobenen Daten Computermodelle erstellt werden.

Weitere Forschungsthemen beschäftigen sich mit der Physiologie und Genetik von Zellorganellen wie Plastiden und Mitochondrien sowie den molekularen Mechanismen der Evolution pflanzlicher Genome. Das Methodenspektrum bündelt und umfasst Techniken der Molekularbiologie, Genetik, Physiologie, Biochemie, Biophysik und Bioinformatik.

Ausführlichere Informationen zu den verschiedenen Arbeitsgruppen des Instituts und deren Forschungsthemen erhalten Sie unter dem Menüpunkt Forschung.

 
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