Über uns

Max-Planck-Gesellschaft

Das Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie ist eine von 80 Forschungseinrichtungen, die zur Max-Planck-Gesellschaft gehören.

Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften ist eine unabhängige, gemeinnützige, nichtstaatliche Organisation. Sie wurde am 26. Februar 1948, in Nachfolge der seit 1911 bestehenden Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, gegründet.

Die derzeit 80 Max-Planck-Institute betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit. Max-Planck-Institute engagieren sich in Forschungsgebieten, die besonders innovativ sind, einen speziellen finanziellen oder zeitlichen Aufwand erfordern. Ihr Forschungsspektrum entwickelt sich dabei ständig weiter: Neue Institute werden gegründet, um Antworten auf zukunfts­trächtige wissenschaftliche Fragen zu finden; im Gegenzug werden andere Einrichtun­gen geschlossen, wenn ihr Forschungsfeld beispielsweise breiten Eingang in die Hoch­schulen gefunden hat. Diese ständige Erneuerung erhält der Max-Planck-Gesellschaft den Spielraum, auf neuartige wissenschaftliche Entwicklungen rasch reagieren zu können.

Finanzen

Die Finanzierung der Max-Planck-Gesellschaft erfolgt überwiegend aus öffentlichen Mitteln von Bund und Ländern (Institutionelle Förderung): einschließlich des MPI für Plasmaphysik erhält die MPG im Jahr 2012 knapp 1,46 Mrd. EUR. Hinzu kommen Drittmittel für Projekte von öffentlichen oder privaten Geldgebern sowie der Europäischen Union.

Die Zuschüsse zum Haushalt der Max-Planck-Gesellschaft werden von Bund und Ländern gemeinsam je zur Hälfte getragen (Haushalt A). Die Berechnung der Finanzierungsbeiträge der einzelnen Länder beruht auf einem jährlich neu berechneten Schlüssel und der "Sitzlandquote", die seit 2000 jeweils 50 v.H. beträgt. Außerdem können von den Beteiligten mit Zustimmung aller Vertragspartner über den jeweiligen Finanzierungsanteil hinausgehende Leistungen erbracht werden.

Hiervon abweichend wird das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik vom Bund und den Sitzländern Bayern und Mecklenburg-Vorpommern nach den Regelungen für Großforschungseinrichtungen im Verhältnis 90:10 finanziert (Haushalt B). Darüber hinaus erhält dieses Institut Zuschüsse von EURATOM für ein gemeinsames Forschungsprogramm im Rahmen von Assoziationsverträgen.

Personal

In der Max-Planck-Gesellschaft waren am 1. Januar 2012 insgesamt 17.019 Mitarbeiter (Vorjahr 16.873) beschäftigt, davon 5.378 Wissenschaftler (Vorjahr: 5.222), das entspricht einem Anteil von 31,6% an den Gesamtbeschäftigten und einem Plus von 3,0%. Am 1.1.2012 forschten in den 80 Forschungseinrichtungen 4.812 Stipendiaten und Gastwissenschaftler. Insgesamt waren 21.831 Mitarbeiter (17.019 Beschäftigte und 4.812 Stipendiaten und Gastwissenschaftler) in der MPG tätig (Vorjahr: 21.514 Mitarbeiter), das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 1,5%.

Im Verlauf des Jahres 2011 waren in der MPG 13.456 studentische Hilfskräfte, Bachelors, Doktoranden, Postdoktoranden, Forschungsstipendiaten und Gastwissenschaftler tätig, das sind 0,2% mehr als im Vorjahr (13.430).

Am 1. Januar 2012 lag der Anteil der Frauen bei 44,3%; er betrug bei den Wissenschaftlern 27,1%, bei den nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern 55,0%. 17,3% der Gesamtbeschäftigten waren ausländische Mitarbeiter.

Zum 1. Januar 2012 lag der Ausländeranteil bei den Wissenschaftlern bei 34,8%. Von den Nachwuchs- und Gastwissenschaftlern kamen im Laufe des Jahres 52,4% aus dem Ausland.

Wissenstransfer

Die Max-Planck-Gesellschaft ist eine gemeinnützige Forschungsorganisation. Die Wissenschaftler in ihren Instituten sind daher gehalten, die Ergebnisse ihrer Arbeit der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Dieser Wissenstransfer nimmt unterschiedliche Wege:

  • Wissenschaftler aus Max-Planck-Instituten veröffentlichen jährlich mehr als 12.000 wissenschaftliche Beiträge in renommierten nationalen und internationalen Fachzeitschriften, in Datenbanken, Fachbüchern, Nachschlagewerken etc..
  • In Max-Planck-Instituten sind mehr als 9000 junge Wissenschaftler tätig, die nach ihrer Aus- und Weiterbildung nicht unbedingt in der Forschung bleiben, sondern in verschiedensten Bereichen von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen.
  • Neues technisches Wissen aus Max-Planck-Instituten gelangt über die direkte Kooperation mit der Industrie, über die Verwertung von Patenten und Lizenzen sowie über die Ausgründung von Unternehmen in die wirtschaftliche und gesellschaftliche Praxis.

Seit 1970 unterhält die Max-Planck-Gesellschaft für den Technologietransfer eine eigene Firma. Max-Planck-Innovation (MI) berät die Max-Planck-Institute in allen Fragen des gewerblichen Rechtsschutzes, führt die notwendigen Patentrecherchen durch, vermittelt Patentanwälte und berät die Wissenschaftler bei der Anmeldung ihrer Patente im In- und Ausland. Darüber hinaus tritt MI regelmäßig mit Erfindungen aus den Instituten direkt an Industrieunternehmen heran.

 
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