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Richtfest am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie

Institutserweiterung geht in die nächste Bauphase

5. September 2017

Am 19. September 2017 findet das Richtfest für das Erweiterungsgebäude des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie im Wissenschaftspark Potsdam-Golm statt. Das Gesamtinvestitionsvolumen für den 5.200 m2 großen Neubau beträgt circa 17 Mio. Euro. Die Fertigstellung des Neubaus ist für November 2018 geplant.

 

Wissenschaftlicher Erfolg macht Institutserweiterung notwendig
Aufgrund des wissenschaftlichen Erfolges des Instituts hat sich die Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit mehreren Jahren deutlich erhöht. Das machte bereits im Jahre 2005 die Aufstellung und Nutzung von Bürocontainern notwendig, die noch bis zur Fertigstellung der Erweiterung im November 2018 als Interimslösung dienen werden.  
 
Die rot schraffierte Fläche kennzeichnet die Lage des im Bau befindlichen Erweiterungsgebäudes des MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie Bild vergrößern
Die rot schraffierte Fläche kennzeichnet die Lage des im Bau befindlichen Erweiterungsgebäudes des MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie [weniger]
Bereits die Entwurfsplanung für die drei Max-Planck-Institute aus dem Jahre 1994 sah eine mögliche Erweiterung der Institute vor. Ergänzend zu den MPIs für Gravitationsphysik und Kolloid- und Grenzflächenforschung erhält nun das Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie gleichfalls eine Institutserweiterung. 
 Das städtebauliche Konzept, der sich in die Landschaft öffnenden Gebäudeflügel, wird mit der Erweiterung weitergeführt. Der Nord- und Südflügel des Institutes werden in allen Ebenen mit dem neuen Baukörper niveaugleich und barrierefrei verbunden, so dass die wesentlichen Nutzungsbereiche, Labore und Büros unmittelbar an den ersten Bauabschnitt angegliedert sein werden. Das bisher zweiflüglige Gebäude wird hierfür auf einer Seite verlängert und um einen Querbau ergänzt, der die bestehenden Gebäudeflügel verbinden wird. 
 
Auch optisch wird der neue Gebäudeteil an den Rest des Campus angeglichen. Das Dach über den Klimakammern, wird extensiv begrünt und soll als begehbare Aufenthaltsfläche dienen. Die Planung und Bauleitung erfolgt wieder durch die Firma AS-Plan,  die bereits auch schon für die Realisierung des ersten Bauabschnitts verpflichtet wurde.  
 
Das Erweiterungsgebäude umfasst eine Gesamtfläche von knapp 5.200 m² und bietet neben Büro- und Laborfläche vor allem auch Platz für Pflanzenanzuchtkammern. Zusätzlich entsteht dringend benötigter Platz für den Betrieb moderner Großgeräte, die kontrollierte Raumklimabedingungen erfordern.  
 
Max-Planck-Campus im Wissenschaftspark Potsdam-Golm  
Zwischen 1992 und 1994 wurden im Bundesland Brandenburg am Standort Golm drei Max-PlanckInstitute gegründet. Auf einem Areal von mehr als 7 Hektar Fläche wurden Neubauten für die Institute geplant mit einem quadratischen Baukörper im Zentrum, in dem gemeinsame Einrichtungen der drei Institute untergebracht sind, wie Empfang, Kantine, Seminarräume und Hörsaal. An dieses Zentralgebäude docken die eigenständigen Institutsbauten mit kurzen Wegen an. Die Neubauten wurden im Jahre 1999 fertiggestellt und umfassten ein Investitionsvolumen in Höhe von 141 Mio DM.  

 

Wissenschaftspark Potsdam-Golm größter Wissenschaftsstandort in Brandenburg
Der Max-Planck-Campus umfasst das MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie, das MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung, sowie das MPI für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut).  Die drei Max-Planck-Institute bilden zusammen mit der Universität Potsdam, zwei FraunhoferInstituten, dem Gründer- und Innovationszentrum GO:IN und dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv den Wissenschaftspark Potsdam-Golm. Der Wissenschaftspark Potsdam-Golm hat sich zum größten Wissenschaftsstandort in Brandenburg entwickelt und wächst kontinuierlich weiter. So wird in Kürze mit dem Bau eines weiteren Gründerzentrums begonnen und weitere Flächen stehen für die Ansiedlung von forschungsnahmen Gewerbe bereit.
URS/UG 
 
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