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Erweiterungsgebäude für das Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam-Golm

Pflanzenforscher erhalten dringend benötigte Flächen für Pflanzenanzucht, Büro- und Laborarbeiten

21. Juli 2016

Seit Anfang Juni ist es wieder laut auf dem Max-Planck-Campus in Potsdam-Golm. Nachdem das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung im September 2015 seinen Erweiterungsneubau nach zweijähriger Bauphase einweihen konnte, stehen nun umfangreiche Neubauarbeiten am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie (MPI-MP) an. Eine Gebäudeerweiterung soll unter anderem Platz für neue Klimakammern, Labore und Büros schaffen. 

Das MPI-MP in Potsdam-Golm wird vergrößert. Das Institut hat sich mit seiner Forschung seit seiner Gründung im Jahr 1994 an der Spitze der Pflanzenforschung etabliert. Es zieht Spitzenforscher aus aller Welt nach Golm. Der erhöhte Platzbedarf wird nun mit Hilfe eines Neubaus gedeckt. 

<p>Westansicht des Erweiterungsneubaus für das Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie von der Geiselbergstraße.<em><br /><br /></em></p> Bild vergrößern

Westansicht des Erweiterungsneubaus für das Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie von der Geiselbergstraße.

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Das Erweiterungsgebäude umfasst eine Gesamtfläche von knapp 5200 m² und bietet vor allem Platz für Pflanzenanzuchtkammern, sowie Büro- und Laborflächen. Zusätzlich entsteht dringend benötigter Platz für den Betrieb moderner Großgeräte unter kontrollierten Raumklimabedingungen. Der Anbau wird direkt mit dem bestehenden Gebäude verbunden und diesem angepasst. Das bisher zweiflüglige Gebäude wird hierfür auf einer Seite verlängert und um einen Querbau ergänzt, der die bestehenden Gebäudeflügel verbinden wird.

Am 10. August 2016 beginnen die Rohbauarbeiten. Die Vorarbeiten sind bereits in vollem Gange und umfassen unter anderem aufwändige Bodenverbesserungsarbeiten aufgrund ausgedehnter Mergel- und Tonlinsen im Untergrund. Innerhalb von zwei Jahren soll das Gebäude fertiggestellt und voraussichtlich am 15. November 2018 übergeben werden. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf circa 17 Mio. Euro und werden von Bund und Ländern getragen.

 
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