Pimp your brain - Projekte

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Mercedes kommt aus Spanien und ist Doktorandin an unserem Institut. Sie interessiert sich für die Fotosynthese. Um die Fotosynthese bei Pflanzen besser zu verstehen, hat sie in eine Tabakpflanze ein Gen eingebracht, das die Fotosynthese verbessern könnte. Wie sie das macht, wie sie die Pflanzen im Gewächshaus anzieht und sie für die weitere Analyse aufarbeitet, erläutert sie in dem Filmbeitrag  „Vom Gewächshaus ins Labor“.

Vom Gewächshaus ins Labor

Und dann? Welche weiteren Untersuchungen stellt sie an, um zu ihren Forschungsergebnissen zu kommen?

Als nächstes untersucht sie, ob das Gen, das sie interessiert tatsächlich in das Erbgut der Pflanze eingebracht wurde, ob es dort aktiv ist und ob last but not least auch das entsprechende Protein gebildet wird.

Dazu isoliert sie die DNA, die RNA und die Proteine und trennt sie durch Gel-Elektrophorese nach ihrer Größe auf. Wie die Gel-Elektrophorese funktioniert erklärt sie in dem Film „Gel-Elektrophorese“.

Gel-Elektrophorese

Die aufgetrennten Moleküle macht sie anschließend durch die Methode des Western, Northern und Southern Blot sichtbar.

Falls sich bei diesen Untersuchungen herausstellt, dass das Gen in das pflanzliche Genom integriert und dort aktiv ist und auch das entsprechende Protein gebildet wird, untersucht sie im nächsten Schritt welche Wirkung das eingebrachte Gen auf die Fotosynthese hat. Verbessert es tatsächlich die Fotosynthese oder ist eher das Gegenteil der Fall?  

Die Bezeichnungen Southern, Northern und Western Blot haben nichts mit den Himmels­richtungen zu tun.

Edwin Southern entwickelte in den 70er Jahren die molekular­biolo­gische Methode zur Untersuchung von DNA-Sequenzen.

In Anspielung an seinen Namen wurde der Nachweis von RNA-Sequenzen mit Northern Blot bezeichnet und der Nachweis von Proteinen als Western Blot.

Wie die Fotosynthese gemessen werden kann, erklärt Merceds in dem folgenden "pimp your brain" Film.

Wie misst man Fotosynthese?

 
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